Fédération Française de Tarot

 
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Règles du tarot en Allemand

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DAS TAROCKSPIEL 

Amtliche Vorschrift

 FFT 

Freie Angaben

  Anzunehemende Betragung

– Schiedsrichtergesetz
 (attitude à adopter) (Code d'arbitrage) 

DIE KARTENAUSGARE : (la donne)
 Der Kartengeber is der Spieler, der die Kleinste Karte gezogen hat : die kleinste ist das Krew as, die Stärkste ist der 21 ter Trumpf. Im Falle gleichen Wertes entscheidet die Farbe: 
1)  Pik         
2)  Herz       
3)  Karo       
4)  Kreuz
  Zum Beispiel :  Herz 10 und Kreuz 10 : Kreuz 10 gibt die Karten.-        

 
- Der Spieler, der die Entschuldigungskarte (l'excuse) zieht, muss nochmals ziehen.       
 
- Der Spieler, der dem Kartengeber gegenüber sitzt, ist verpflichtet die Karten vor jedem neuen spiel zu mischen.       
 
- Das Abheben muss durch den Spieler, der links vom Kartengeber sitzt, ausgeführt werden.      
 
- Die Spielkarten können erst dann aufgenommen werden, wenn die Austeilung beendet ist.        
 
- Alle Stiche der Verteidigung werden von dem Spieler eingenommen, der dem Spielnehmer gegenüber sitzt.         
-  Eine blossgelegte Karte während der Kartenausgabe = neue Kartenausgabe.
  

DIE ÜBERBIETUNGEN : (les enchères) Jeder Spieler kann seiner Reihe nach, ein einziges Mal in der Partie mit lauter, vernehmbarer Stimme anbieten, bzw. überbieten. 
VERTRÄGE : (contrats) 
‑ "PASSE" : der Spieler nimmt an, dass er nicht mit überbieten kann.
‑ "PRISE" oder "PETITE" : 25 + die Punkte
‑ "GARDE" oder " POUSSE " :50 + die Punkte X 2
‑ "GARDE SANS" ohne den Hund :100 + die Punkte X 4(Der Hund ist nicht aufgeschlagen und bleibt dem Spielnehmer)
‑ "GARDE CONTRE" :150 + die Punkte X 6(Der Hund ist nicht aufgeschlagen und der Verteidigung zugeteilt)
‑ Eine Handvoll 10 Trümpfe = 20 Punkte
‑ Eine Handvoll 13 Trümpfe = 30 Punkte
‑ Eine Handvoll 15 Trümpfe = 40 PunkteDiese Punkte sind dieselben für alle Verträge
‑ Den Kleinen (Trumpf) bis zum Ende der Partie gebracht, vermehrt den Wert des Vertrages
‑ "PRISE" = 10, "GARDE" = 20, "GARDE SANS" = 40, "GARDE CONTRE" = 60 

DER HUND : (le chien)

Es wird ihm eine einzige Karte bei jeder Runde der Kartenausgabe abgelegt.
Es ist verboten, die erste und letzte Karte dem Hund abzulegen.
‑ Wenn die Uberbietungen beendet sind, bietet der Kartenausgeber die Karten des Hundes dem Spielnehmer an, der sie dann aufschlãgt.
  

DIE ABLAGE (Abgelegte Karten) : (l'écart) Wenn die Karten abgelegt sind, meldet der Spielnehmer " Spiel" an ; und die abgelegten Karten ktinnen nun nicht mehr geändert, bzw. konsultiert werden.       
-  Eine fehlerhafte Ablage besteht darin, dass man die Ablegsbestimmungen nicht beachtet.
-  Wenn der Spielnehmer eine falsche Ablage fetsstellt (z.b.5 oder 7 Karten ), nachdem er das "SPIEL" angemeldet hat, spielt sich die Partie normal ab und ist ganz einfach für null erkärt im Fall der Spielnehmer gewinnt ; und ist im Gegenteil in Rechnung gezogen, wenn er verliert.
-  Bei der Ablage ist es verboten, einen Kiinig oder Trumpf abzulegen. 
‑ Ausser spezialen Fällen : Die Hand ist voll von Trumpfen. Die Hand ist voll von Trúmpfen und Kõnigen In diesem Fall meldet der Spielnehmer die Anszahl der Trümpfe und Kõnige an, die er in die Ablage legt.  

DAS AUSSSPIELEN : (l'entame) 
Die erste Karte wird vom Spieler, der rechts neben dem Kartenausgeber sitzt, gespielt. Im Fall eines angekündigten " CHELEM'S" ist die Ausnahme, dass es der Spielnehmer ist, der ausspielt. 

DIE ENTSCHULDIGUNGSKARTE : (l'excuse) 
Die Entschuldigunskarte darf nicht im Spiel bis zum letzten Stich geführt werden, weil sie sonst in die Gegenpartei übergeht.
‑ AUSNAHMSFALL : um einen angemeldeten oder nicht angemeldeten Chelem zu gewinnen, muss der Spielnehmer, der die Enstschuldigungskarte besitzt, sie unbedingt im letzten Stich spielen. Infolgedessen, und nur in diesen bestimmten Fall, mit Berücksichtigung, das der "Kleine" bis an's Ende geführt wurde, man ihn im vorletzten und die Entschuldigungskarte zum letzten Stich anwendete, gibt das Recht, den Stich einzunehmen.  

LE CHELEM : 
‑ Der Chelem muss, wie der Vertag, angemeldet werden. Die Punkte werden gemäss des angemeldeten Vertrags gezählt. Eine zusätzliche Prämie (oder Deduktion) wird dem Erfolg oder Misserfolg des Chelem's verliehen.
PRÄMIE :
* Chelem angemeldet und verwirklicht : Zusätzliche Prämie von 400 Punkten.
* Chelem nicht angemeldet, aber verwirklicht : Zusätzliche Prämie von 200 Punkten.
* Chelem angemeltet, aber nicht verwirklicht : Deduktion von 200 Punkten.
* Chelem von den Gegnern verwirklicht: zusätzlicher Preis von 200 Punkten. 

KARTENAUSSTELLUNG : (carte exposée) 
Eine Karte ist ausgestellt, wenn man sie in einem unregelmässigen Moment den anderen Spielern zeigt.
Karte fällt aus der Hand.
Mehrere Karten auf einmal vom selben Spieler gespielt.
Karte schlecht bedient.
- Spiel ausser Reihe, unbedeckte Karte : Die ausgestellte Karte des fehlerhaften Spielers wird wieder von ihm aufgenommem und spielt sie wann er will.   

GESPIELTE KARTE : (carte jouée) 
‑ Eine Karte ist gespielt, wenn sie von einem Spieler aus seinem Spiel gezogen ist. Sie kann nur durch Eingriff des Schiedsrichters gewechselt werden, wenn sie Fehler gemacht hat. 

KARTE AUSSER REIHE GESPIELT : (carte jouée hors tour) 
Eine Karte ist ausser Reihe gespielt, wenn sie in einem unregelmässigen Moment gespielt worden ist.
Sie ist bedeckt, wenn ein Gegner des fehlerhaften Spielers bedient hat. Gibt es keinen Felher, geht das Spiel normal weiter.
Wenn die Karte nicht bedeckt worden ist, wird sie eine ausgestellte Karte. 

SCHLECHTE BEDIENUNG : (renonce) 
Eine schlechte Bedienung ist, wenn man die Vorschriften des Kartenspieles nicht beachtet, obgleich man die Karten besitzt, die ein richtiges Bedienen erlauben. Eine schlechte Bedienung ist vollendet, sobalt der folgende Spieler seine Karte gespielt hat.
Wenn der schlechte Bediener der letzte Spieler ist, ist eine schlechte Bedienung vollendet sobald die erste Karte des folgenden Stiches gespielt worden ist. Wenn die schlechte Bedienung nicht vollendet ist, wird sie sofort berichtigt und die regelmässig gespielte Karte wird eine ausgestellte Karte.
Im Fall einer unbedingt offensichtlicher, schlechter Bedienung erhebt man das " FAIR PLAY", wenn man es dem fehlerhaften Spieler vor der Vollendung meldet, selbst wenn er ein Gegner ist. Aber eine solche Bemerkung kann nur von den teilnehmenden Spielern, und in keinem Fall von einem Zuschauer gemacht werden. 

WARNUNG UND WENN WIEDERHOLUNGSFALL : STRAFBESTIMMUNGEN :
(Avertissement puis, si récidive pénalités de 100 Points.) IRRTUM AUF DEM KONTROLLIER BLATT : (erreur sur la feuille de marque) Alle Ergebnisse sind nicht gleich null.
Es fehlen Tischnummer, Name und N° der Spieler.
Das Kontrollierblatt ist nicht zum Kontrolltisch zurückgekommen.
Ein Irrtum auf dem Kontrollier blatt kann nur in Gegenwart von den 4 Spielern des Tisches beríchtigt werden. 

KARTENAUSGABE : (la donne)
Der Kartenausgeber irrt sich : Der Irrtum ist vor der Ankündigung eines Vertrages festgestellt : neue Kartenausgabe.
Der Irrtum ist nach der Ankündigung eines Vertrags festgestellt : der Irrtum wird so angesehen, als ob er nicht begangen wäre.   

DIE HANDVOLL : (la Poignée) 
FEHLER BEI DER VORLEGUNG DER VOLLEN HAND :(Faute dans la présentation de la Poignée)
Ungeordnet vorgelegt : zählt normal.
Unvollständig und zu berichtigen vorgelegt : zählt normal.
Unvollständig und unmöglich zu berichtigen vorgelegt :
a)     Von dem Spielnehmer : zählt nicht.
b)     Von einem Verteidiger : zählt nicht Kartenausgabe für null erklärt, wenn der Spielnehmer verliert.
Der Spielnehmer hat zu viel Trümpfe vorgelegt : zählt normal.
Von einem Verteidiger mit zuviel Trümpfen vorgelegt :
a)    Der Spielnehmer gewinnt seinen Vertrag : die Handvoll wird gezählt.
b)    Der Spielnehmer verliert seinen Vertrag : die Kartenausgabe ist für null erklärt.  Vorgelegt, nach dem er seine erste Karte gespielt hat und diese noch nicht bedeckt wurde: zãhlt normal. In einem ganz anderen Moment durch den Spielnehmer vorgelegt :
a)     Der Spielnehmer gewinnt seinen Vertrag : die volle Hand wird nicht gezãhlt.
b)     Der Spielnehmer verliert seinen Vertrag : die volle Hand wird gezãhlt.
In einem ganz anderen Moment von einem Verteidiger vorgelegt :
a)    Der Spielnehmer gewinnt seinen Vertrag : die Kartenausgabe zählt mit der Prãmie der vollen Hand, zugunsten des Spielnehmers.
b)    Der Spielnehmer verliert seinen Vertrag : die Kartenausgabe ist für null erklãrt.
Mit einer Entschuldigungskarte vorgelegt, die eine Trumpfkarte im Spiel verbirgt :
a)     Fehlerhafte Gegner mit positivem Ergebnis : die Kartenausgabe ist für null erkllïrt.
b)     Fehlerhafte Gegner mit negativem Ergebnis : die Kartenausgabe und die volle Hand werden verrechnet. 

BERICHTIGENDE FERLER : (Fautes rectifiables) 
Die Berichtigung verhindert keinen weiteren Verlauf der Kartenausgabe.
Der Fehler wird berichtigt und das Resultat wird nur mit einer Warnung für den fehlerhaften Spieler aufrecht erhalten. 

UNBERICHTIGENDE FERLER : (Fautes non rectifiables)
Die Berichtigung verhindert den weiteren normalen Verlauf der Kartenausgabe
Beträchtliche Kartenausstellung (ausser dem Spielnehmer)
Vollendete, schlechte Bedienung.
Falsche Kartenablage
Spiel mit einer unrichtigen Kartenzahl, u.s.w. der Irrtum wird zum Vorteil der fehlerlosen Spieler berichtig. 
Wenn der fehlerhafte Gegner gewinnt : die Kartenausgabe wird für nullerklãrt.
Wenn der fehlerhafte Gegner verliert : die Kartenausgabe wird verrechnet. 

SITTENFEHLER : (fautes contre l’éthique) 
‑ Jeder Spieler muss immer seinen Partnern und Gegnern gegenüber ein hõfliches Betragen haben. Er muss sorgfãtig alle Bemerkungen und Unruhe vermeiden die einen anderen Spieler nervtis machen oder stõren kõnnten und ihm damit das Spiel verderben würden. Die Mãssigkeil in der Tonart und den Bemerkungen garantieren einen guten Ablauf des Wettbewerbs. Die Fehler die ursprünglich ein Vergehen gegen die Ethik sind, sind schwere Fehler, die der Schiedsrichter um so mehr bestrafen muss, je höher die Klassifizierungen der ursãchlichen Spieler sind.

KATEGORIE DER SCHWEREN FERLER : (catégorie de fautes graves)
Unkorrektheit gegenüber den Partnern oder den Gegnern.
Ungerechtes Zõgern (bei Überbietung und Kartenausspielen).
Manierismus und zustimmende oder missbilligende Bemerkungen.
Unhöfliche Erlliuterngen.
"Kamikaze" Õberbietung, die seinen Gegnern gegenüber ein beleidigendes Benehmen hervorhebt.
Für diese Fehler nimmt der Schiedsrichter die Massnahme die er für geeignet beurteilt : einfache Warnung bis Wettbewerbsausschluss. Er kann die Partie für null erklãren, ihr eine anpassende Bezeichnung hinterlassen... oder Strafpunkte auferlegen .u.s.w.  

REGELN AN DIE MAN DIE SPIELER AM ANFANG DES WETTBEWERBS ERINNERN SOLL. (Règles à rappeler aux joueurs au début du tournoi)  ABLAUF DES WETTBEWERBS : (Déroulement du tournoi) ANZAHL DER PARTIEN : (nombre de donnes) 5 Spielplätze und auf jedem 4 Spiele abgespielt oder 6 Spielplätze und auf jedem 4 Spiele abgespielt oder 7 Spielplätze und auf jedem 3 Spiele abgespielt. 

SPIELFEHLER : (Fautes de jeu)
Jede Irregularität, Fehler oder Spielvorkommnis verursacht sofort den Schiedsrichter herbeizurufen.
Es ist den Spielern ausdrücklich verboten, einen Streitfall unter sich selbst zuregeln.
Im Falle eines verbotenen Fehlers "Ipso Facto"; den Schiedsrichter nicht herbeirufen : Spätere Einwendung. 

VERTRAG : (contrat) 
‑ Jede " Garde sans" oder " Garde contre" Verlangt eine objektive Anfrage beim Schiedsrichter, der sonst die Verträge, die in Frage stehen, annulliert. 

SPIELRHYTMUS (cadence de jeu) 
Die gewährte Zeit ist 35 Minuten für 3 gegebene Spiele und 45 Minuten für 4 gegebene Spiele.
‑ Nach Ablauf dieser Frist sammelt der Schiedsrichter selbst die Kontrollblätter an den Tischen der Nachzügler ein. 

NORD SPIELER (joueur Nord) Er ist beauftragt, unter Kontrolle der anderen 3 Spieler, SUD ‑ OST ‑ und WEST Spieler, den Schreiber zu machen. Er muss das Kontrollblatt vervollständigen, worauf er Tischnummer, Name und Nummer von jedem der vier Spieler einträgt, und die von ihm ausgerechneten Punktzahlen einschreibt.
Nach Ende jeder Position (Spielplatz) muss er das Kontrollblatt an dem Kontrolltisch vorweisen.
Im Fall einer festgestellten Unregelmässigkeit kõnnen die 4 Spieler bestraft werden.